Montag, 4. Juli 2016

Juni-Impressionen, jetzt wird's ein bisschen länger...

Man könnte denken, mir sind die Ideen ausgegangen
und ich hätte den DIY-Hut an den Nagel gehängt.
Neeeeeeee!!!!!
Der Juni war vollgepackt mit Sachen-Machen,
nur zum Über-Sachen-Machen-Schreiben hat es einfach nicht gereicht. 

Deshalb wird dieser Blogpost jetzt etwas länger und hier kommt meine persönliche
best-of-june Auswahl, quasi als Beweis ;)

 

Nummer 1: der Garten!

In diesen Jahr kümmern wir uns um den kleinen Garten meiner Schwiegereltern und nachdem das im Frühling noch ein überschaubares Projekt war, ist so ein Garten - egal wie klein er auch sei- im Sommer doch etwas anspruchsvoller.
War ja aber auch klar, dass ich mich nicht mit Rasenmähen und Rosen bewundern zufrieden gebe.
Ich will ernten!
Und das wächst mir jetzt buchstäblich etwas über den Kopf.

 

Aus nur einer Tüte Tomatensamen sind 22 schulterhohe Tomatenpflanzen geworden, die mittlerweile alle voller Früchte hängen und entsprechend durstig sind. Zwar ist erst EINE Tomate rot, aber ich hoffe, dass die anderen so ca. 50 bis 70 Stück mal langsam nachlegen.
In meinem schlauen Gartenbuch wurde dann auch die Zucchini als absolut anfängertauglich gepriesen. Auch hier Erfolg auf ganzer Linie. Alle Kerne sind zu großen Pflanzen ausgewachsen, so dass ich schon die Anzahl dezimieren musste, weil die Töpfe zu klein wurden.
Seit einer Woche wird geerntet :)
Und zwar nicht nur die Früchte (die noch etwas klein sind) sondern zuerst die vielen, vielen Blüten,
die gefüllt und aus dem Ofen einfach köstlich schmecken.

 


 

Nicht zu vergessen der Salat!
Da war ich wirklich skeptisch, denn meine Aussaat auf dem Balkon zu Hause ist so gar nichts geworden und auch die Saatreihen im Garten sahen wochenlang sehr, sehr mickrig aus.
Aber Pustekuchen, mittlerweile ist der Salat richtig üppig gewachsen und weil ich immer nur die äußeren Blätter ernte und den Rest stehen lasse, können wir jeden zweiten oder dritten Tag eigenen Salat genießen. Schmeckt auch wirklich so viel besser als der gekaufte, weil eben richtig frisch vom Feld.


 

Schon verspeist sind die Kohlrabi, die hatte ich aber auch nicht selbst gezogen, sondern 6 fertige Pflänzchen gekauft. Nicht so erfolgreich war ich dagegen mit dem Mangold. Irgendetwas hat die Blätter immer gleich angeknabbert (ist beim Salat noch nicht passiert, Mangold schmeckt wohl besser) und dann habe ich den Zeitpunkt verpasst, den Rest zu ernten, denn plötzlich kamen schon die Blüten raus und bekanntlich schmeckt er dann nicht mehr. Pech gehabt, vielleicht starte ich nächstes Jahr noch einen Versuch.
Noch eine Weile weiterwachsen müssen Möhren und Paprika, das berichte ich dann später.




Nummer 2: Sachen für Shop und Markt!

Wenn zwischen Rasenmähen, Ernte und Garten bewässern dann Zeit ist, sitze ich nach wie vor gerne und viel an der Nähmaschine.
Ich verkaufe meine Täschchen, Etuis und neuerdings auch Deko-Wimpel nicht nur in meinem DaWanda-Shop und in diesen Läden, sondern auch immer mal wieder auf Kreativmärkten, so dass es dauernd Bedarf für Nachschub gibt. Im Juni waren das hier meine aktuellen Projekte:


 

Immer wieder beliebt - Etuis aus Kunstleder, hier mal mit Kupfer.
Egal ob als Kosmetiktäschchen, Federmäppchen oder Reiseapotheke -
es gibt immer einen Grund für eine neue Tasche :)


Im Juni hatte ich auch mal wieder Lust auf Farbe und Vintage.
Hier ein paar Schätzchen aus Omas alten Stoffen, so tolle Farben!


Noch mehr Farbe für die Schlüsselbandkiste.
Da ich mittlerweile nur noch Modelle in Grau und Schwarz im Angebot hatte, wurde hier mal kräftig nachgelegt. Viele neue Schlüsselanhänger gibt es zum Beispiel auch im Schlupfladen, direkt in der Arminiusmarkthalle.


Noch nicht im Shop, aber schon auf den letzten Märkten mit dabei - kleine Stoffwimpel als Dekoration für die Wand, als Willkommensgruß an der Haustür oder auch individuell gestaltet als Geschenk.
Eine kleine Auswahl gibt es aktuell bei der STILkooperation in Neukölln, direkt auf der Sonnenallee, ein Besuch lohnt sich!
Über 50 fertige Wimpel habe ich im Juni geschafft, nur zum Fotografieren komme ich einfach nicht, deshalb wird es die wohl vorerst nur auf Märkten und per Direktanfrage geben.
Der nächste Markt steht zum Glück auch schon fest.
Am 10. September stehe ich mit meinen Sachen endlich mal wieder in Moabit, beim diesjährigern Kiezfest rund um die Arminiusmarkthalle.
Vielleicht sehen wir uns da?






Nummer 3: neues im Kleiderschrank!

Wäre ja doof, wenn ich immer nur für andere an der Nähmaschine sitzen würde.
Mache ich auch nicht.
Ich nähe mir nämlich ziemlich viele Klamotten selbst und das immer noch mit Begeisterung :)
Im Juni sind diese Teile neu in den Schrank gehüpft
(aber auch hier war nie genug Zeit für richtig gute Fotos)


FrauKarla aus Sommersweat in weiß mit roten Streifen.
Der Schnitt ist erprobt und ich nähe ihn immer noch gerne.


Ein wirklich erbärmliches Foto von FrauAiko.
Allerdings ist das ein echtes Lieblingsteil. Genäht aus Sommersweat, diesmal in blau-weiß.
Ein richtiger Wohlfühlpulli, darf in keiner Reisetasche mehr fehlen.


Und eine neue Dame  im Repertoire, Frau Edda. Eine Kurzarmbluse, die man aus Jersey oder Webware nähen kann. Ich habe beides schon ausprobiert und es sieht gut aus.
Erst dachte ich, dass ich doch FrauFrida habe und keine Frau Edda brauche, aber die Lösung mit den angeschnittenen Ärmeln gefällt mit bei Frau Edda sehr gut, sieht noch ein bisschen angezogener aus.
So hat mich Frau Edda schon ein paarmal mit Hosenanzug ins Büro begleitet.

Und last-but-not-least muss ich euch meine Sommersandalen zeigen, Mutti trägt diesen Sommer Gold!!!



Instagram ist Schuld, denn dort habe ich diese Salt-Water-Sandals entdeckt und konnte nicht widerstehen. Puh, was ich schon alles gekauft habe, weil ich es bei Facebook oder auf Instagram gesehen habe... Manchmal bin ich echt ein Lemming. Geht euch das auch so?

An dieser Stelle ein dickes Dankeschön für alle, die bis hierher gelesen haben.
Jetzt seid ihr wieder auf dem neuesten Stand.
Ich befürchte, dass es hier im Blog auch in den nächsten Wochen eher ruhig sein wird, ist halt Sommer und so.
Also warum guckt ihr nicht zwischendurch mal meine Fotos bei Instagram an oder besucht meine Facebookseite. Denn für so eine kurze knappe Nachricht zwischendurch finde ich dann doch häufig eine freie Minute.
Würde mich freuen!


Bis bald wieder,
Mirja



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